Der Einrich A-Z

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Eintraege - von
Bezeichnung
Katzenelnbogen - Bistro
Katzenelnbogen - Cafe Faust
Katzenelnbogen - Einrichschänke
Katzenelnbogen - Eiscafe
Katzenelnbogen - Ortsgemeinde
 

2.229 Einwohner. 300 m ü NN.

Der seltsame Name Katzenelnbogen bot in der Vergangenheit viele Deutungsmöglichkeiten. Die alten germanisch-deutschen Erklärungsversuche vom Anfang des vorigen Jahrhunderts können nicht aufrecht erhalten werden. Wir wissen heute, dass unser Raum schon seit der Jungsteinzeit besiedelt war. Aus alteuropäischen und keltischen Wurzeln bildeten unsere germanischen Vorfahren den Namen Katzenelnbogen. Auch wenn die Diskussion noch nicht abgeschlossen ist, muss an die keltischen Worte „gad’an“ (kelt. gad = gehen, woraus unser Wort Gasse entstand), an „elb“ für ein Fließgewässer und an „magus“ (= Feld) gedacht werden. Immerhin querte hier eine vorgeschichtliche Straße die sumpfige Dörsbachniederung.
Katzenelnbogen wurde um 1095 erstmals erwähnt, als die späteren Grafen von Katzenelnbogen hier ihre Stammburg zu bauen begannen und erhielt 1312 Stadt- und Marktrechte (1962 erneuert). Nach dem Aussterben der außerordentlich erfolgreichen Grafen im Jahre 1479 und dem katzenelnbogischen Erbfolgestreit versanken Katzenelnbogen und die Region in der Bedeutungslosigkeit. Es wurde 1557 hessisch und im Dreißigjährigen Krieg hessen-darmstädtischer Amtsort. 1802 wurde es nassauisch und 1866 preußisch, 1919 wieder hessisch, und nach 1945 kam es zum neu geschaffenen Land Rheinland-Pfalz. Alle Orte der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen hatten seit 1816 die gleiche politische Zugehörigkeit.

Stadtbürgermeister
Horst Klöppel
Höfe am Michert 1a
Tel. 06486/8334
http://katzenelnbogen.de

Katzenelnbogener Ritterspiele
 
Kino in Limburg
 
06431-28111-28

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Kino in Nastätten
 
06722/962211

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Kino in Zollhaus (Kreml)
 
06430/6038

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Klingelbach - Ortsgemeinde
 

699 Einwohner. 300 m ü. NN.

Für das Kirchdorf Klingelbach ist die Namenserklärung fast noch schwerer als für Katzenelnbogen. In der ältesten Schreibweise heißt es Kuniglenbahc. Hier ist ebenso wie im Namen Katzenelnbogen ein keltisches „elb“ als Fließgewässerbezeichnung versteckt und die Endung heißt nicht „bach“ sondern „ahc“, was an das keltische -iacum für eine Siedlung denken lässt. Bis in die Neuzeit war der erste Wortteil nicht „Klingel“, sondern „Cungel“ oder „Klungel“. Klingelbach hat also nichts mit der Haustürglocke zu tun. Bereits vor 1180 ist in Klingelbach, Dörsdorf und Habenscheid eine Kirche urkundlich erwähnt. Als Kirchort für bis zu zehn und manchmal mehr Dörfer (heute: sieben)
kann Klingelbach als altheiliger Ort gelten, der schon in heidnischer Zeit ein religiöser Platz war. Dafür spricht u.a. auch die Flurbezeichnung „Helgenborn“ (heiliger Brunnen). In Klingelbacher Gemarkung sind Spuren der ersten Ackerbauern um 5.500 v. Chr. gefunden worden. Ein Hügelgräberfeld aus keltischer Zeit beweist, dass hier seit der Sesshaftwerdung der Menschen in unserer Gegend wohl ununterbrochen Menschen wohnten. Im übrigen teilt Klingelbach die wechselhafte Geschichte von Katzenelnbogen.

Ortsbürgermeister
Hans-Jörg Justi
Kirchstraße 7
Tel. 06486/8465

Kördorf - Ortsgemeinde
 

552 Einwohner. 338 m ü. NN.

Bereits 1139 ist Kördorf urkundlich belegt. Es gehörte wie Bremberg, Herold und Ergeshausen zur Grafschaft auf dem Einrich und danach zum Vierherrischen. Als Kirchort, wie ja auch der Name Kördorf belegt, war es Hauptort und Sitz von Schultheißen, ja Gerichtsort. Dass das Gericht zu Kördorf auch über Leben und Tod entschied, beweist ein Hexenprozess aus dem Jahr 1631, bei dem Emrich Ningel aus Attenhausen wegen Hexerei zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde. Zur hessischen Quart gehörig kam es ebenso wie die Nachbarorte erst 1816 zum Herzogtum Nassau, nachdem es vorher französisch und preußisch verwaltet worden war. Der dortige Pfarrer hat eindrückliche Notizen aus der Zeit der Befreiungskriege hinterlassen, als die „Kriegspest“ oder das „Fleckfieber“ in einem halben Jahr von November 1813 bis Mai 1814 rund viermal soviel Menschen dahin raffte, wie sonst in einem Jahr.

Ortsbürgermeister
Herbert Eckhardt
Rupbachstraße 12
Tel. 06486/6433
http://www.gemeinde-koerdorf.de

Kostümverleih
Auswahl gibt es reichlich: Gerne genommen sind Dirndl und Krachlederne, vor allem von

ganzen Kirmesgesellschaften. Piraten-Outfits gehören ebenso dazu, wie diverse mittelalterlich angehauchte Verkleidungen. Freie Kombinierbarkeit einzelner Kleidungsstücke inbegriffen.



Doch auch Individualisten werden fündig. Ein barocker Gehrock im Stile Ludwig des XIV. gehört auch zum Inventar. Passend dazu gibt es den weiblichen Counterpart - ein Traum in

Blau und Brokat. King Kong ist ebenfalls zu haben.

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