Im Einrich und Umgebung


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Kloster Arnstein

Kloster Arnstein
Kloster Arnstein
Eindrucksvolles Bauwerk auf steilem Felsgrat zwischen Lahn und Dörsbachtal. Um die Jahrtausendwende Sitz der Grafen von Arnstein, Burgbau vor 981, 1139 Umwandlung der Burg in ein Praemonstratenserkloster, Reste der Burganlage (Burgkapelle, Refektorium) noch vorhanden; sehenswerte romanische Pfeilerbasilika mit gotischem Ostchor, reiche Innenausstattung. 1803 säkularisiert, jetzt Kloster der Genossenschaft vom Heiligen Herzen Jesu. Ruine der Margarethenkirche am Fuße des Klosterberges.

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Berghausen
Berghausen
Im Talgrund des Dörsbachs alte Straßenbrücke aus 1840, dicht neben neuer Trasse. In der Gemarkung an der Allendorfer Grenze beachtlicher großer Grenzstein „Haasstein“ von 1723.


Bonscheuer
Bonscheuer
Kleine Bergmannssiedlung in der Gemarkung Mudershausen. In der Nähe des Ortes Mineralquelle „Mattenbach“. Nach Westen renaturierte Kiesgrube mit gelungener Biotopgestaltung.


Bremberg
Bremberg
Westlich des Dorfes in der Gemarkung uralte Märkerlinde, hier tagte im Mittelalter das „Märkerding“, die Versammlung der am umliegenden Markwald Nutzungsberechtigten.


Brunnenburg
Brunnenburg
Ruine einer ehemaligen Praemonstratenser-Stiftskirche mit Klosteranlage hoch über der Lahn auf einem Felskegel in der Gemarkung Bremberg. Gründung um 1200 durch das katzenelnbogische Grafenhaus, 1542 im Zuge der Reformation aufgehoben, seitdem dem Verfall preisgegeben. Teile des Chores, der Seitenschiffmauern und des Westgiebels der Stiftkirche erhalten. Schöner Blick über Lahn und benachbartes Bergland.


Cramberg
Cramberg
Modernes Wasserkraftwerk an der Lahnschleife. Unterhalb von Cramberg Aussichtspunkt „Gabelstein“ auf steilem Felsen über der Lahn, beeindruckender Blick über das Lahntal und das Naturschutzgebiet Gabelstein.


Dörsdorf
Dörsdorf
Mineralbrunnen neben dem Dörsbach, Mineralwasser wird seit Jahrhunderten von der Bevölkerung genutzt, Bornkerb im Dreijahresrhythmus in den Kirchspieldörfern Dörsdorf, Eisighofen und Berghausen.


Egenroth/Grebenroth
Egenroth/Grebenroth
Ev. Kirche auf dem Altenberg in einsamer Lage, jetzt Friedhofskirche, barocker Saalbau auf den Grundmauern einer uralten Vorgängerkirche. Der Altenberg, eine vorchristliche Kultstätte, war im Mittelalter Gerichtsstätte des Einrichgaues.


Fuchsenhöll
 
Ausgedehntes Waldgebiet zwischen Aar und Dörsbach, erstreckt sich als empfehlenswertes Wandergebiet von Katzenelnbogen bis Diez über eine Bergkette. Uralter Höhenweg „Rintstraße“ führt durch gesamte Länge. Zahlreiche Hügelgrabfelder aus keltischer Zeit zu beiden Seiten der Rintstraße. Im Mittelalter und der frühen Neuzeit Markwald, gemeinsame Nutzung durch die Einwohner der 14 umliegenden Dörfer.


Gronau
Gronau
Südlich von Grebenroth ehemaliges Benediktinerkloster, jetzt Gutshof, 1130 gegründet, Eigenkloster der Grafen von Katzenelnbgen, 1542 in ein Hospital umgewandelt, seit 17. Jahrhundert Hofgut. Aus der Klosterzeit geringe Baureste erhalten.


Habenscheid
Habenscheid
In der Gemarkung Wasenbach, ehemalige Pfarrkirche in einsamer Lage bei Hof Habenscheid, 790 erstmals erwähnt, Eigenkirche des Klosters Bleidenstadt. Romanischer Wehrturm, Kirchenschiff baulich mehrmals verändert. Beliebtes Ausflugsziel bei Gottesdiensten an Pfingsten und Weihnachten.


Herold
Herold
Altes Backhaus, wahrscheinlich aus dem 16. Jahrhundert im unteren Teil des Dorfes.


Hohlenfels
Hohlenfels
Burganlage in der Gemarkung Mudershausen. Um 1360 von Daniel von Langenau erbaut auf steilem Kalkfelsen über dem ehemaligen Dorf Hohlenfels. Neubau des Wohntraktes 1713, danach Zerfall der mittelalterlichen Bauteile zur Ruine. Unregelmäßiger Bering, nach Süden Halsgraben, Schildmauer, Zwinger, dahinter fünfeckiger Bergfried, nach Osten Wohnturm und Wohntrakt, Wehrmauern mit mehreren runden Ecktürmen. Heute in Privatbesitz. Keine Besichtigungsmöglichkeit, jedoch durch Schönheit der Burg und der Gesamtanlage beeindruckendes Objekt. Gastronomie in der jugendherbergsmäßig ausgebauten Hofanlage zu Füßen der Burg. Schöne Wanderwege in der Umgebung.


Jammertal
Jammertal
Schluchtartiges Tal im Unterlauf des Dörsbachs von Katzenelnbogen bis Obernhof. Schöne Wanderstrecke im Tal, zum Teil als Pfad über Felsen geführt, Wanderzeit insgesamt etwa fünf Stunden. Zahlreiche Mühlen, zum Teil mit Bewirtschaftung, jedoch kein Dorf, keine Durchgangsstraße. Bei Kördorf Aussichtspunkt „Winkelei“, kurz vor Obernhof Denkmal für österreichische Soldaten, die 1795 im Lazarett des Klosters Arnstein verstarben. Mündung bei Kloster Arnstein in die Lahn.


Katzenelnbogen
Katzenelnbogen
Stadtflecken, Mittelpunkt des Einrichs. Reste der Burg der Grafen von Katzenelnbogen, um 1095 erbaut, 1350 erweitert, 1540 und 1648 durch Brand weitgehend zerstört. Spätgotischer Torturm und Wohnpalais von 1584, sogenanntes „Schloss“, beide noch gut erhalten. Stadtrechte für Katzenelnbogen 1312. In der Untertalstraße und am Römerberg einige schöne Fachwerkhäuser. Heimatmuseum im Bürgerhaus. Informationen bei Verbandsgemeindeverwaltung.


Klingelbach
Klingelbach
Kirche von 1772, größtes und höchstes Bauwerk (48 m) des Einrichs, barocker Saalbau mit Dachreiter und doppelter Zwiebelhaube, Innenausstattung aus der Rokokozeit mit schöner Stuckarbeit an der Decke, bemerkenswerte Kanzel, Orgel von 1790.


Klosterruine Bärbach
 
Ehemaliges Klarissenkloster, nach 1300 erbaut, in der Reformation 1567 aufgehoben. Die Klostergüter wurden danach dem Hospital Gronau zugeschlagen und zur Versorgung der Hospitalinsassen verwandt. Idyllische Lage in einem Seitental des Rupbach in der Gemarkung Schönborn. Von der gotischen Klosterkirche Teile der Nordwand und des Giebels sowie Mauerreste der Klosterbauten erhalten.


Kördorf
Kördorf
In der Ev. Pfarrkirche beachtenswertes Kruzifixus aus dem 14. Jahrhundert, Arnsteiner Arbeit. Westlich im Wald zum Jammertal hin jüdischer Friedhof.


Laufenselden
 
Früher mit Stadtrecht ausgestattet, jetzt Sitz der Gemeindeverwaltung Heidenrod. Sehenswerte Ev. Pfarrkirche, im Kern spätromanisch, spätgotischer Chor mit Gratgewölbe, Decke im Schiff als bemalte Holztonne gestaltet, wertvolle Innenausstattung. In der Nähe der Kirche das sogenannte „Steinerne Haus“, ein prächtiges Fachwerkhaus, ehemals Hof der Grafen von Katzenelnbogen.


Der Limburger Dom
Der Limburger Dom
Mit dem Bau wurde 1175/80 begonnen. 1235 konnte die damalige Stiftskirche den Patronen St. Georg und St. Nikolaus geweiht werden. Nach der Gründung des Bistums Limburg 1827 wurde sie zur Domkirche erhoben. Die einzigartige Lage auf dem Lahnfelsen hat den Dom zum Wahrzeichen der Stadt und des Bistums gemacht.

Regelmäßige Gottesdienste
täglich um 10:15 Uhr

Domführungen
Montags bis Freitags um 11 Uhr und um 15 Uhr
Samstags um 11 Uhr
Sonntags um 11:45 Uhr

Anmeldung Gruppenführungen
Telefon (06431) 295 332



Mudershausen
Mudershausen
In der Dorfmitte ältestes Dorfgemeinschaftshaus Deutschlands, 1913 - 1915 erbaut. Im Tal des Schliembaches Reste der Grubenanlagen der Eisenerzgrube Zollhaus mit Barbarastollen.


Niederfischbach
Niederfischbach
Wüstung der Dorfstelle Niederfischbach etwa 1 km südwestlich von Katzenelnbogen, dicht neben der B 274. Das Dorf wurde 1853 aufgegeben, als die Mehrzahl der Einwohner nach Nordamerika auswanderte. Dorflinde und Dorfbrunnen noch zu sehen. Im Tal jenseits der Bundesstraße die ehemalige „Mohrenmühle.


Reckenroth
Reckenroth
Kapelle von 1430, Renovierung 1983/84. In drei Nischen Sakramentshäuschen und wertvolle Fresken aus der Bauzeit.


Rettert
Rettert
Ev. Pfarrkirche mit gotischem Westturm, Kirchenschiff von 1733. Schöne Innenausstattung aus der Bauzeit, zwei Grabplatten mit lesenswertem Text, Orgel aus der Silbermannschule von 1744. In der Nähe der Kirche einige schöne Fachwerkhäuser.


Ringmauer
 
Höhe zwischen Obertiefenbach und Bleidenbacher Hof, 448 m ü. NN. Reste einer keltischen Ringwallanlage mit kreisförmiger Steinsetzung, nach Osten Spuren eines Abschnittwalles.


Römerkastell/Limes
Römerkastell/Limes
Im Wald bei Holzhausen römischer Pfahlgraben und Römerkastell Holzhausen, verhältnismäßig gut erhalten. Wanderparkplatz zum Limesweg am Waldeingang. Im Dorf an der Straßenkreuzung Nikolaus-August-Otto-Museum im Geburtshaus des Erfinders des Verbrennungsmotors.




Schönborn/Ergenstein
Schönborn/Ergenstein
Der Ergenstein ist mit 419,6 m die zweithöchste Erhebung der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen. Von hier aus hat man einen herrlichen Ausblick auf das Limburger Becken und den hohen Westerwald.


Singhofen
 
Ev. Pfarrkirche in Dorfmitte, 1840 erbaut, spätklassizistischer Saalbau. Nebenan Museumsscheune. Ungefähr 2,5 km nordwestlich des Dorfes hoch über dem Mühlbachtal vorgeschichtliche Abschnittsbefestigung aus Latenezeit, Siedlungsspuren nahebei.


Weißeler Höhe
 
Berg zwischen Katzenelnbogen und Bleidenbacher Hof, 456 m ü. NN, rings um den Gipfel Reste einer mehrfachen keltischen Wallanlage, vermutlich Kultplatz. An der Straße von Katzenelnbogen nach Roth auf der Höhe Wanderparkplatz mit gut ausgebauten, bequemen Wanderwegen rund um die Weißeler Höhe.


Wildweiberlei
 
Zwischen Weißeler Höhe und Ringmauer im Tal des Grundbaches an einem schönen Wanderweg Wildweiberlei, ein Felsgebilde mit starken Verwerfungsgeschichten, an seinem Fuß durch Wegebau verschütteter Überhang. Der Sage nach Wohnplatz der Wildweiber; vorgeschichtlicher Kultplatz.


Zollhaus
Zollhaus
Durch alte Territorialgrenzen viergeteiltes Dörfchen, Name von alter Zollstätte am Zusammentreffen der Grenzen von Nassau-Oranien, Nassau-Usingen und Hessen-Darmstadt. An der Straße nach Burgschwalbach in ehemaligem Fabrikgebäude Kulturhaus „Kreml“.


Niedertiefenbach
 
Ev. Pfarrkirche hoch über dem Hasenbachtal, 1248 geweiht, älteste fast unverändert erhaltene Kirche des Einrichs. Orgel 1752, Apostelreliefs aus dem 16. Jahundert.